Crowdsourcing: 20000 Karteikarten

Crowdsourcing: 20000 Karteikarten

Die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V., kurz AGoFF, wandte sich an uns, da sie interessantes vorhatte: Die Mitglieder sollen knapp 20.000 Karteikarten nach Namen indizieren. Und zwar als gruppendynamischer Prozess von den Mitgliedern selbst.

Da die Karteikarten in allerlei Formatierungen und Schreibschriften (Sütterlin anyone?) vorlagen, fiel Texterkennung per OCR aus. Wir haben alle Karteikarten scannen lassen und der AGoFF ein System gebaut, mit dem jede Karte mindestens zweimal angesehen wird. Treten in den erkannten Namen Unterschiede zwischen zwei Begutachtungen auf, entsteht ein Konflikt, den ein entsprechend qualifiziertes Mitglied auflösen kann.

Zu guter Letzt - und zum Sinn der Sache - kann man nach den gefundenen Namen suchen, und zwar in allen möglichen Schreibweisen, da wir die Suche entsprechend transliterieren.

Bisher wurden nach über 5000 Einzelerfassungen 2000 Karten indiziert. Zehn Prozent. Wir sind gespant wie es weiter vorangeht. Stand hier: schlesienkartei.agoff-datenbanken.de

In Zusammenarbeit mit Zwölf, Büro für Grafikdesign.